Steinarbeiten :: Böschungssicherung Landschaftsbau Schneider in Trier
 :: 

Steinarbeiten/Böschungssicherung

Jute GewebeMeist stellt die natürliche Vegetation den besten Schutz gegen Erosion dar. Durch Baumaßnahmen werden diese gewachsenen und stabilen Verhältnisse verändert. Aus diesem Grund benötigt die Natur oft eine dauerhafte Unterstützung. Diese wird bei neu angelegten oder übersteilen Böschungen, zum Beispiel durch den Einfluss von Oberflächenwasser (Niederschlagswasser) notwendig

Die Biomatten sind  eine wirksame Anwendung der  Ingegneurbiologie für:

  • Erosionsschutz
  • Hangsicherung
  • Stabilisierung von Böschungen
  • Begrünung von Böden

Weitere Möglichkeiten sind

 

Faschinen

Faschinen bestehen aus Zweigen und dickeren Ästen bis max. 8 cm Durchmesser zur Verstärkung, die zu einem Bündel von ca. 30-40 cm Durchmesser und einer Länge von 2,5-5 m zusammengebunden werden. Faschinen werden u.a. an Gewässern für die Ufersicherung eingesetzt. Dafür wird Lebendholz verwendet wie z.B. Hasel, Erlen und Weiden. Letztere sind durch ihre Länge und Form besonders gut geeignet. Die geschnittenen Zweige und Äste werden auf drei so genannte Vegetationsfaschinenböcke im Abstand von je zwei Metern gelegt. Dann wird das Bündel mit Stahlband und einer Bindemaschine aus der Verpackungsindustrie zusammengebunden. Schließlich wird die Faschine an beiden Enden um je einen halben Meter auf insgesamt fünf Meter gekürzt.

Zur Befestigung werden Steckhölzer aus Weiden von ca. 1,2 m Länge und 5-8 cm Durchmesser geschnitten. Pro Faschine werden vier dieser Steckhölzer im Abstand von einem Meter zugespitzt und eingeschlagen.
Quer auf die Faschine legt man so genannte Buschlagen, welche zur tief reichenden Böschungsstabilisierung dienen. Am Ufer können die Zweige und Äste neu ausschlagen, so dass eine natürlich gesicherte Uferböschung entsteht. Solche ingenieurbiologische Maßnahmen zeigen, dass durch natürliche und einfache Maßnahmen Gewässer gesichert werden können, ohne durch aufwendige Betonbauten die Natur zu beeinträchtigen.

 

Krainerwand

Eine Krainerwand ist ein Verbundsystem aus Holzstämmen (auch Beton oder Stahl ist möglich), Erde und Pflanzen zur Stabilisierung von Böschungen. Durch ihre Anpassungsfähigkeit an kleinräumige Gegebenheiten (z. B. Straßenverlauf, wechselnde Baugrundverhältnisse) ist sie vielfältig einsetzbar und lässt sich gut in die Landschaft eingliedern. Krainerwände werden für Längsverbauungen und zur Sicherung von steilen Hang- und Uferböschungen sowie zur baulichen Überwindung von Geländesprüngen eingesetzt. Sie sind perfekte Stützbauwerke in verkehrstechnisch schwieriger Umgebung.